Am 19.08.2022 durfte ich, Lea, in meiner dritten Ausbildungswoche bereits an der Delegiertenversammlung teilnehmen. Dies ist eine kommunale Messe, auf der die VAK als Dienstleister für kommunale Behörden und Einrichtungen als Aussteller teilnimmt. In diesem Jahr, ein Jahr nach ihrem 75jährigen Jubiläum, fand die Messe in den Räumlichkeiten der Holstenhallen in Neumünster statt.

Bereits um 9:00 Uhr, zwei Stunden vor Messebeginn, starteten wir mit dem Aufbau unseres neuen Messestandes, welcher bei der Delegiertenversammlung, der ersten Messe im Jahr 2022, seinen ersten Auftritt hatte. Der neue Stand in schlichtem blauen Design mit maritimen Aufdrucken passend in den VAK Farben passte sich einwandfrei in die ebenfalls blauen Aufsteller, so wie den Tresen und dem weißen Regal ein, so dass ein sehr schönes Gesamtbild entstand, was viel Aufmerksamkeit auf sich zog.

Zum Messestart um 11 Uhr füllten sich langsam die Räumlichkeiten und immer mehr Abgeordnete und Vertreter der einzelnen Gemeinden, Kommunen und Städte kamen an den Stand der VAK. Die Mitbringsel und das Info-Material der VAK waren sehr angesehen und so entstanden auch viele fachliche Gespräche. Außerdem kamen mehrere Vertreter mit konkreten Problemen und Fragen auf uns zu, die unser Team gut und gerne beantwortete, besonders Frau Kloss war mit ihren Dienstleistungen Beamtenverwaltung und BEM (Betriebliches Eingliederungs-Management) sehr gefragt und gut ausgelastet. Dies zeigte uns, dass unsere Dienstleistungen gut angenommen werden und die Nachfrage steigt.

Aber nicht nur die neue Dienstleistung BEM wurde vorgestellt, sondern auch unsere anderen Dienstleistungen. Wir durften feststellen, dass die VAK bereits so gut wie allen Teilnehmenden bekannt ist und viele bereits Kunden einer oder mehrerer Dienstleistungen sind.

Unser Bereichsleiter Herr Jaschke nannte die Messe einen vollen Erfolg und ich für meinen Teil kann sagen, dass es sehr interessant war dabei sein zu dürfen und die VAK zu unterstützen.

 

 

 

Am 04. Mai 2022 durften unsere Auszubildenden des zweiten Lehrjahres, Nele und Beeke, an der Verwaltungsratssitzung des kommunalen Versorgungsverbandes Mecklenburg-Vorpommern (VM-V) in Schwerin teilnehmen.

Hierbei durften die beiden dem Stab der Geschäftsführung bereits einige Wochen im Voraus bei der Vorbereitung helfen. Hierzu gehörten zum Beispiel das Schreiben des Verteilers und der Einladung, sowie der dazugehörigen Erläuterungen. Diese haben unsere Auszubildenden gemeinsam mit Herrn Lindemann, welcher Geschäftsführer der VAK ist sowie die Aufgaben des Direktors des VM-V übernimmt, der stellvertretenden Geschäftsführerin und Leiterin des Stabes, Frau Sandvoß, sowie der Assistentin der Geschäftsführung über mehrere Wochen ausgearbeitet.

Am Tag der Verwaltungsratssitzung haben Nele und Beeke gemeinsam mit Frau Sandvoß die Reise nach Schwerin angetreten. Vor Ort trafen sie auf die stellvertretende Leiterin des Bereichs Finanzen sowie auf Herrn Lindemann. Anschließend wurden die Azubis den Mitgliedern des Verwaltungsrates vorgestellt und herzlich aufgenommen.

Bei der Sitzung selbst unterstützten die beiden Frau Sandvoß bei der Protokollführung.

Der Verwaltungsrat setzt sich zusammen aus den Vertretern des Landkreises Mecklenburg-Vorpommern sowie den Vertretern des Städte- und Gemeindestages Mecklenburg-Vorpommern. Des Weiteren haben die Leiterin der Beihilfestelle M-V, die Leiterin der Bezügestelle M-V sowie der Geschäftsführer der Kommunalen Zusatzversorgungskasse (ZMV) teilgenommen.

Die Sitzung wurde, wie es die Einladung bereits vorgesehen hat, nach den einzelnen Tagespunkten, auch „TOP“ abgekürzt, durchgeführt. Insgesamt wurden 10 Tagesordnungspunkte besprochen.

Während der Sitzung wurde über die einzelnen TOPs diskutiert und es fanden ausführliche Gespräche statt.

Nach der Sitzung wurde noch ein kleiner Ausflug zum Schweriner Schloss gemacht.

 

Auf der Rückfahrt konnten unsere Auszubildenden noch offene Fragen zur Verwaltungsratssitzung stellen, es wurde sich gut ausgetauscht. In den weiteren Wochen haben die Auszubildenden das Protokoll gefertigt und sind dieses mit Frau Sandvoß noch einmal durchgegangen. Nach Fertigstellung des Protokolls wird dieses an alle Teilnehmenden versandt, eventuelle Unstimmigkeiten können dann noch geändert werden. In der folgenden Sitzung wird im Gremium über das Protokoll abgestimmt.

Die Verwaltungsratssitzung hat unseren Azubis viel Spaß gemacht, außerdem wissen Sie nun, welche Vor- als auch Nachbereitung eine solche Sitzung mit sich bringt.

 

 

Hallo zusammen,

in den letzten Azubi-Blogs haben wir euch kurz von unserer Teilnahme an dem Unternehmensplanspiel „Playbizz“ berichtet.
Heute soll es um unsere Teilnahme an diesem Planspiel gehen und welche Erfahrungen, Informationen und neues Wissen wir mitgenommen haben.

In diesem Planspiel ging es darum, als Team ein Unternehmen über 4 Geschäftsjahre (4 Spielperioden) aufzubauen. Dabei waren sehr viele Aspekte zu beachten. Es ging natürlich vor allem um Bereiche wie Beschaffung von Materialien, Produktion von Produkten, Einstellung von Mitarbeitern und die Aufstellung eines detaillierten Finanzplanes.

Das Produkt, welches wir als Unternehmen groß machen mussten, war ein Staubwischroboter (Robo-Vac).

In den ersten beiden Spielperioden gab es nur den Inlandsmarkt, dies hielt die Möglichkeiten noch relativ gering. Hier ging es vor allem darum, ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sich gewisses Handeln bei der Beschaffung und Produktion auf den Finanzplan auswirkte.
Es war interessant zu sehen, welche Zusammenhänge es gibt. Z.B kauft man teure Fertigware ein und spart sich einiges an Produktionskosten und Mitarbeitern oder kauft man viel Rohmaterial zu einem billigeren Stückzahlpreis ein und hat dementsprechend höhere Ausgaben für Maschinen, Produktion, Energie und Mitarbeiter. Hier mussten wir abwägen, auf welche Art und Weise am Ende mehr Gewinn in der Schlussbilanz stehen würde.

In der dritten und vierten Spielperiode kam dann der Auslandsmarkt hinzu, welcher einiges an Möglichkeiten bot. Man konnte als Unternehmen expandieren und Produkte ins Ausland exportieren. Dort boten sich durch den neuen und fremden Markt große Möglichkeiten, den Umsatz um einiges in die Höhe zu treiben. Allerdings war das Fallpotential dort natürlich auch höher.
Es musste abgewogen werden, wie viele Produkte wir exportieren wollen und zu welchem Preis diese im Ausland verkauft werden sollten. Dadurch kamen Dinge wie Lagerkosten und Transportkosten hinzu.

Es war hier vor allem interessant zu sehen, wie der Umsatz sich zwischen In- und Auslandsmarkt unterscheiden kann und welche Auswirkung das Expandieren auf den letztendlichen Gewinn haben kann.

Wir sind in dem Planspiel gegen bundesweite Gegner in unzähligen kleinen Gruppen mit vielen Teams angetreten. Wir haben in unserer Gruppe den 5. Platz belegt. Dies hat leider nicht zum Weiterkommen in eine weitere Runde gereicht.

Jedoch hat uns der Ehrgeiz im Laufe des Spiels sehr gepackt und wir wollten wissen, was mit welchen Entscheidungen und Prioritäten rauszuholen war.
Zudem haben wir einiges über wirtschaftliche Zusammenhänge und finanzielle Angelegenheiten gelernt.

Aber vor allem haben wir mitgenommen, dass es verdammt schwer ist, ein eigenes Unternehmen aufzubauen und sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen.

Das Planspiel war sehr informativ, facettenreich und hat uns eine Menge Spaß gemacht!

So viel erstmal zum Planspiel…

Bleibt gesund und bis bald

Marian

Hallo zusammen,

 

nach unserem ersten Berufsschulblock bin ich, Jule, jetzt in dem Bereich III, Finanzen, eingesetzt.

Da wir in der Berufsschule bereits Einblicke in die Buchhaltung bekommen konnten, habe ich mich sehr gefreut, einige Aspekte aus dem Unterricht nun auch in der Praxis wiederzufinden.

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage hat meine Einführung in den Bereich von zu Hause aus über Meetings und Telefonate stattgefunden. Auch wenn die Technik nicht immer auf unserer Seite war, konnte ich trotz dessen einen umfangreichen ersten Überblick über die Tätigkeiten der Buchhaltung der VAK erhalten.

Für die ersten zwei Wochen war ich in der Geschäftsbuchhaltung (GBH) tätig und konnte mich dort mit verschiedenen Anordnungen vertraut machen und später selbst, natürlich unter Aufsicht, Rechnungen anordnen.

Nach diesen zwei Wochen war ich für drei Wochen in der Finanzbuchhaltung (FIBU) eingesetzt. Hier habe ich unter anderem gezeigt bekommen, wie es mit den Anordnungen weitergeht.

Ich habe ebenfalls Verwahrungen und Vorschüsse bearbeitet und offene Beiträge von den Kontoauszügen den jeweiligen Konten zugeordnet.

Zudem durfte ich auch den Zahlungsverkehr übernehmen.

Für eine Woche war ich außerdem in dem Bereich Haushalt eingesetzt und habe dort mehr über die Haushaltsplanung und den Jahresabschluss gelernt.

Die restlichen zwei Wochen habe ich wieder abwechselnd in der GBH und FIBU verbracht.

Auch wenn meine Zeit im Bereich III zum größten Teil im Homeoffice stattgefunden hat, habe ich mich jederzeit gut betreut und beschäftigt gefühlt, so dass ich auch von zu Hause aus viel lernen konnte. Und obwohl ich zuerst meine Zweifel hatte, da ich eigentlich kein großer „Zahlenmensch“ bin, wurde ich positiv überrascht.

Auch die Kolleginnen und Kollegen waren sehr nett und waren jederzeit bereit, Fragen meinerseits zu beantworten oder manche Dinge noch einmal genau zu erklären. Insgesamt hat mir die Zeit im Bereich Finanzen sehr gut gefallen und ich freue mich darauf, später noch einmal dort eingesetzt zu werden.

Die nächsten Wochen bis zum erneuten Berufsschulblock im April werde ich im Bereich I, Personal und Organisation, verbringen. Ich bin gespannt, was mich dort erwarten wird.

Bis bald und bleibt gesund!

Jule

 

Und schon wieder ist ein Jahr um!

Es ist viel passiert in diesem Jahr. Aus diesem Grund fassen wir in diesem Blogbeitrag die Highlights nochmal zusammen:

Nach langer Zeit im Homeoffice und mit Homeschooling stand das erste große Highlight der Ausbildung für Beeke und Nele dieses Jahr an:

Der Verwaltungseinführungslehrgang.

Wir wussten nicht genau was uns erwarten würde, nur, dass der Lehrgang aufgrund von Corona online stattfinden wird. Wir hatten trotzdem eine gute Zeit und nette Mitschüler und vor allem das große Glück, mit unserer kompletten Klasse zusammen zu bleiben und nicht aufgeteilt zu werden.

Lediglich für unsere Prüfungen, die an zwei aufeinander folgenden Tagen stattfanden, mussten wir vor Ort sein. Auch wenn der Lehrgang online stattfinden musste, fanden wir uns schnell zurecht und schlossen den Lehrgang mehr als zufriedenstellend ab. Einen ausführlichen Blogbeitrag gibt es dazu bereits, schaut also gerne noch einmal nach, wenn ihr mehr erfahren wollt. J

Zeitgleich dazu durfte die VAK den zweiten Jahrgang an Auszubildenden begrüßen, Jule und Marian, ein sehr großes Highlight! Dadurch haben wir zwei nette, hilfsbereite Kollegen in unserem Team begrüßen dürfen.

Kurz nachdem die beiden angekommen waren, ging es für die gesamte Ausbildungsabteilung zum Landtag in Kiel. Hier konnten wir mit dem Landtagsabgeordneten Lasse Petersdotter (Bündnis 90/Die Grünen) sprechen und ihm all unsere Fragen stellen. Es entwickelte sich ein interessantes und lehrreiches Gespräch. Auch hier haben wir bereits einen Blockbeitrag veröffentlicht.

Danach stand bereits der erste Berufsschulblock für Jule und Marian an.

Wieder zeitgleich, diesmal mit Berufsschulbeginn, startete Playbizz.

Dies ist ein Planspiel bei dem Auszubildende ein Bewusstsein für betriebs-wirtschaftliches Denken entwickeln sollen. Wir sind gespannt, wie sich das Planspiel entwickeln wird.

Wir freuen uns auf das nächste (Ausbildungs-) Jahr und was es für uns bereithält.

Bis dahin wünschen wir euch aber erst einmal eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bleibt gesund.

Eure Azubis der VAK

Am 28.09.21 besuchte die gesamte Ausbildungsabteilung den Landtag in Kiel. Dort gab es die Möglichkeit, mit dem Landtagsabgeordneten und Fraktionsvize von Bündnis 90/ die Grünen, Herrn Lasse Petersdotter, zu sprechen und ihm Fragen zu stellen.

Zu der Frage, wie er zur Politik gekommen ist, erklärte er, er sei relativ spät zur Politik gelangt und hätte erst im Studium politisches Interesse entwickelt. Auch persönliche Erfahrungen hätten ihn im Hinblick auf die Politik sehr geprägt. Dadurch kam die Entscheidung, selbst etwas bewirken zu wollen.

Im Jahr 2013 entschied sich Herr Petersdotter, der SPD beizutreten. Nach kurzer Zeit wechselte er jedoch zu den Grünen, da ihm hier die Ausrichtung der Partei mehr zusagte, vor allem in ökologischer Hinsicht.

Bei den Grünen setzt er sich vor allem gegen Rechtsextremismus ein und befasst sich ebenfalls mit dem Haushalt. Sein Alltag besteht aus Plenarsitzungen und der Teilnahme an Fraktions- und Finanzausschüssen. Außerdem führt er Gespräche mit verschiedensten Lobbyisten, beantwortet E-Mails oder bereitet sich auf seine Reden vor. Des Weiteren besucht er verschiedene Hochschulen, um Einblicke zu erhalten, und bietet außerdem Onlineseminare an, in denen er die Haushaltspolitik vermitteln möchte.

Vor allem beim Thema Rechtsextremismus setzt Herr Petersdotter sich ein, da ihn hier persönliche Erfahrungen sehr geprägt haben. Er erhofft sich davon, gezielter und stärker den Rechtsextremismus bekämpfen zu können. Zudem möchte er mehr auf die Perspektive der Opfer eingehen und diese berücksichtigen.

Da er auch für die Haushaltsplanung und -führung zuständig ist, konnte er uns Einblicke in diese ermöglichen und die Folgen der Corona-Pandemie erläutern. Diese sind unter anderem Verpflichtungen von neuen Krediten, geringere Einnahmen, insbesondere bei den Steuern, und hohe Ausgaben durch Rettungspakete. Dies hat zur Folge, dass es für die kommenden Jahre, in finanzieller Hinsicht, kaum „Spielräume“ gibt. Vor allem durch die Mitarbeit im Haushalt, war er stark belastet, da schnelle Entscheidungen nötig waren, bei denen der Ausgang häufig ungewiss war.

Er hat jedoch das Privileg, in einem sicheren Job arbeiten zu dürfen, gleichzeitig sind ihm jedoch die negativen Auswirkungen von Corona bewusst geworden, beispielhaft das Thema Kurzarbeit.

Mit den Ergebnissen der Bundestagswahlen war Herr Petersdotter dahingehend zufrieden, dass die Grünen deutlich an Stimmen gewinnen konnten. Vor den Wahlen war er im persönlichen Austausch mit Spitzenkandidatin Annalena Baerbock. Für die Landtagswahlen im kommenden Jahr wünscht er sich gute Ergebnisse für die Grünen und hofft auf viele Wechselwähler.

Hallo zusammen,

nachdem wir zuletzt über unseren Besuch im schleswig-holsteinischen Landtag und das Treffen mit Lasse Petersdotter berichtet haben, möchte ich, Beeke, euch etwas über meine Arbeit in Bereich II, der Versorgung, erzählen.

Im Folgenden erkläre ich euch kurz, was die Versorgung eigentlich ist und wem diese zusteht.

Die Kundinnen und Kunden der Versorgung sind Beamtinnen und Beamte oder auch Wahlbeamtinnen und -beamte. Dies sind leitende Beamtinnen und Beamte einer Stadt, eines Landkreises oder einer sonstigen öffentlich-rechtlichen Körperschaft, Stiftung oder Anstalt, die durch eine Wahl berufen werden. Als Beispiel ist hier die Bürgermeisterin oder der der Bürgermeister zu nennen.

Die Beamtenversorgung ist die Alterssicherung für Beamtinnen und Beamte. Der Dienstherr verpflichtet sich, den Unterhalt dieser über die Versorgungsbezüge lebenslang zu gewährleisten.

Diese Versorgungsbezüge sind beispielsweise Ruhegehalt, Unfallfürsorge oder Hinterbliebenenfürsorge. Bei der Hinterbliebenenfürsorge erhalten die Hinterbliebenen des Versorgungsurhebers, also der Beamtin oder des Beamten, Geld, z.B. Witwen- oder Waisengeld.

Die Versorgungsbezüge werden für jeden einzelnen Fall individuell berechnet. Hierbei ist zu beachten, ob die Versorgungsurheber neben ihren Versorgungsbezügen eine Rente erhalten oder ein Einkommen erzielen. Sollte das der Fall sein, wird dies auf die Versorgungsbezüge angerechnet. Hierfür müssen Einkommens- und Rentenanrechnungen gemacht werden, was in einigen Fällen meine Aufgabe war.  Zunächst musste hierfür ein Renten- oder eben ein Einkommensteuerbescheid vorliegen. Anschließend müssen die Werte korrekt vorgegeben und berechnet werden. Erzielt der Versorgungsurheber neben seinen Versorgungsbezügen ein Einkommen, welches sehr hoch ist und überschreitet dadurch die berechnete Höchstgrenze, werden die Versorgungsbezüge um den Überschreitungsbetrag gekürzt, das heißt, sie ruhen. Ist dies nicht der Fall, werden die Versorgungsbezüge in voller Höhe ausgezahlt.

Des Weiteren durfte ich Bescheide sowie Verfügungen fertigen, die Versorgungsurheber oder deren Hinterbliebene anschreiben und um das Übersenden von noch fehlenden Dokumenten bitten. Außerdem habe ich Kolleginnen und Kollegen bei der Aktenbereinigung unterstützt. Zudem durfte ich auch Dateneingaben im Programm der Versorgung machen, beispielsweise bei Adress- oder Bankverbindungsänderungen oder beim Eintragen von Vorsorgeaufwendungen. Da ich außerdem auch in den Monaten November und Dezember im Bereich Versorgung eingesetzt war, durfte ich bei den Dienstherren der Versorgungsurheber anfragen, ob diese eine Sonderzahlung gewähren. War das der Fall, wurde diese auf die Versorgungsbezüge angerechnet und die Versorgungsbezüge ggf. gekürzt.

Zusammenfassend gesagt, ist der Bereich Versorgung sehr komplex und vielfältig und vor allem interessant. Ich hatte hier eine tolle und vor allem lehrreiche Zeit und sehr nette Kolleginnen und Kollegen.

 

Ich wünsche allen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Beeke

 

Wie die Zeit vergeht…

 

Hallo zusammen,

ich bin Jule und ich bin seit dem 01.08.2021 Azubi bei der VAK und nun schon zwei Monate in bisher zwei verschiedenen Bereichen eingesetzt worden.

 

Meinen ersten Monat der Ausbildung habe ich in dem Bereich VI verbracht und durfte dort in die verschiedenen Aufgaben einen Einblick bekommen.

Unter anderem durfte ich unsere Social Media Kanäle bei Instagram und TikTok mitführen und dort die Beiträge erstellen, schaut da also gerne vorbei.

Außerdem habe ich viele unterschiedliche Flipcharts gestaltet und Handouts für neue Mitarbeiter:innen und Azubis erstellt. Ich konnte mich also kreativ ausleben.

Auch bei dem Personalservice habe ich bei unterschiedlichen Bewerbungsverfahren mitgeholfen und durfte sogar zwei Auswahlverfahren begleiten. Zudem durfte ich auch bei der Vorbereitung eines neuen Auswahlverfahrens mithelfen und mir die verschiedenen Bewerbungen anschauen.

Außerdem habe ich einen Einblick in das Erstellen von Arbeits- und Zwischenzeugnissen erhalten und habe mich an die Erstellung eines Arbeitsvertrages gewagt.

Des Weiteren habe ich einen Kollegen zu einem Termin für eine Stellenbewertung begleiten dürfen.

Ich habe außerdem bei einem neuen Projekt der VAK mithelfen können, mehr dazu werdet ihr aber später noch erfahren wenn es offiziell angekündigt wurde.

Insgesamt habe ich also die vielen Tätigkeiten von Bereich VI kennengelernt und hatte die Möglichkeit in alle Teams hineinzuschnuppern.

Die Zeit in Bereich VI hat mir sehr gefallen und ich habe mich dort sehr wohl gefühlt. Bei Fragen und sonstigen Angelegenheiten waren die Kolleg:innen sowie natürlich auch unsere Ausbildungsleiterin stets zur Stelle und haben mich unterstützt.

 

Am Ende des Monats haben Marian und ich unsere Monatsberichte abgegeben und eine erste Rückmeldung bekommen. Danach haben wir Bereiche getauscht. Demnach habe ich meinen zweiten Monat im Bereich I. und dort in der Registratur verbracht.

Dort habe ich einen ersten Überblick über die verschiedenen Aktentypen und das Archiv erhalten können.

Ich habe außerdem die Aktenverwaltung kennengelernt und durfte mich eigenständig an die Bearbeitung der Akten machen. Dazu gehört das Eintragen von Wiedervorlage-Terminen, das Anlegen von neuen Akten, die Aktensuche und vieles mehr.

Dabei ist mir bewusst geworden wie bedeutend ein sorgfältiger Umgang mit Akten ist, besonders da schon kleine Fehler, wie das falsche Umhängen der Akten, die Arbeit von allen erschweren kann.

Die Registratur unterstützt in ihrer Arbeit alle anderen Bereiche, entweder mit der Organisation der Akten oder der Ausgabe von Materialien.

Daher bin ich sehr dankbar einen Teil meiner Ausbildung in diesem Bereich gemacht zu haben.

 

Wie Marian in dem letzten Beitrag schon erzählt hat, beginnt Mitte Oktober für uns der erste Berufsschulblock bis Weihnachten.

Danach geht es für mich in den Bereich III, die Finanzen.

 

Bis bald,

Jule

 

Mein erster Monat bei der VAK

 

Hallo zusammen,

mein Name ist Marian und ich habe meine Ausbildung bei der VAK am 01.08.2021 begonnen.

Nach meinem Schulabschluss im Juni 2020 ist dies der Startschuss ins echte Arbeitsleben für mich. Dazu gehört natürlich immer eine Menge Aufregung und Nervosität. Jedoch haben die Kolleg*innen mir mit Ihrem herzlichen Willkommen die Nervosität genommen. Aufgrund von Corona konnte ich nicht durchs ganze Haus gehen und alle Kolleg*innen kennenlernen. Ich wurde die erste Woche also nur in Bereich VI, „Kommunales Personalmanagement“, in Empfang genommen. Dort sind alle sehr nett und mir wurde von jedem zu jeder Zeit Hilfe angeboten.

Ich habe direkt in der ersten Woche eine verantwortungsvolle Aufgabe zugeteilt bekommen. Das hat mir gezeigt, dass die VAK mir von Anfang an das Vertrauen geschenkt hat, verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen zu können. Zudem haben wir in der ersten Woche eine Word/Excel-Schulung bekommen, welche sehr geholfen haben, sich etwas vertrauter mit den Programmen zu machen.

Nach der ersten Woche bin ich für die nächsten vier Wochen in den Bereich I, Personal/Organisation, gegangen. Da wurde ich im Team Registratur eingesetzt und habe dort Einblicke in die Postverwaltung sowie den Umgang mit Akten gezeigt bekommen. Mein Praxisanleiter sowie die Kolleg*innen haben mich dabei stets unterstützt und mir Ihre Hilfe angeboten. Ich durfte mich schon in der ersten Woche ausprobieren und einige Aufgaben, wie Aktensuche und Aktenwiedervorlage übernehmen und eigenständig bearbeiten.  Bereits im ersten Monat habe ich vieles zu den Themen Postverkehr, welche verschiedenen Akten gibt es und Aktenverwaltung gelernt.

Am 13.09.2021 habe ich mit Jule Bereiche getauscht und bleibe nun für 1 Monat im Bereich VI und werde dort Erfahrungen in den Teams Personalservice und Marketing sammeln. Mitte Oktober folgt dann unser erster Berufsschulblock.

Weitere Einblicke aus dem Oktober wird Jule euch bald gewähren.

Also schaut gerne mal vorbei.

 

Bleibt gesund und bis dahin,

Marian.

 

Anfang August ging es also los: Der Verwaltungseinführungslehrgang (VEL) stand für Beeke und mich an. Gestartet ist er mit der Nachricht, dass der VEL online stattfinden muss.

Mit gemischten Gefühlen und ein paar Sorgen trafen wir also mit unseren Mitschülern aus der Berufsschule und einigen Auszubildenden aus einer anderen Berufsschule im Online-Klassenraum ein.

Der Unterricht startete sofort mit Methodik der Rechtsanwendung und Privatrecht.

Die Dozenten wussten um unsere Bedenken bezüglich des Online-Formats, nahmen uns aber gleich ein wenig die Sorgen. Sie versprachen uns, dass wir trotz allen Umständen den Unterricht und die folgende Zwischenprüfung erfolgreich schaffen würden.

Und so war es auch. Größtenteils lief alles super, nur selten hakte die Technik.

Zu den Fächern gehörten unter anderem Verwaltungsrecht, Kommunalrecht, Kommunales Finanzmanagement, Ausbildungsbetrieb und Verwaltungsorganisation.

Zwischendurch gab es auch Unterrichtseinheiten in denen wir etwas über die Methodik des Lernens und die Informationstechnik lernten.

Die Zwischenprüfung wurde in folgenden Bereichen geschrieben:

Kommunales Finanzmanagement, Ausbildungsbetrieb (mit einem Zusatz von Verwaltungsorganisation), sowie Privatrecht, Staatsrecht und VWL. Wobei letzteres in einer dreigeteilten Klausur geschrieben und teilweise aus der Berufsschule gestellt wurde. Dabei hat man 20 Minuten für jeden Teil Zeit.

Zum Glück durften wir die Prüfungen vor Ort an der Verwaltungsakademie in Bordesholm (VAB) schreiben. So konnte man auch endlich alle Mitschüler und einige Dozenten live und in Farbe sehen, anstatt sie nur über den Laptop zu hören.

Erleichtert, dass wir diesen Schritt nun geschafft haben, starten wir in den ersten Praxisblock im 2. Lehrjahr.

Hier geht es für Beeke im Bereich Versorgung, für mich im Bereich Personal und Organisation weiter.

Demnächst werden unsere neuen Azubis Jule und Marian von ihren ersten Wochen in der VAK berichten, also bleibt gespannt.

Bis bald,

Nele