Beihilfekasse

Bereits seit 1994 bieten wir unsere Dienstleistungen für die kommunale Familie und weitere Mitglieder auf Mitgliedschaftsbasis an. Für unsere rund 180 Mitglieder bearbeiten wir jährlich mehr als 40.000 Beihilfeanträge.

Unsere Dienstleistungen umfassen:

  • Festsetzung und Auszahlung von Beihilfen gemäß der Beihilfeverordnung Schleswig-Holstein
  • Festsetzung und Auszahlung von Heilfürsorgeleistungen für die Berufsfeuerwehren der kommunalen Dienstherrn gemäß der Heilfürsorgeverordnung Schleswig-Holstein
  • Bearbeitung beihilfe- und heilfürsorgerechtlicher Anfragen besonderer Art
  • Vereinnahmung von Arzneimittelrabatten (ZESAR GmbH) und Weiterleitung an unsere Mitglieder
  • Vertretung in Widerspruchs- und Klageverfahren

Sprechzeiten

Für Ihre telefonischen Anfragen stehen wir Ihnen während unserer Sprechzeiten gerne zur Verfügung:

  • Montag bis Freitag in der Zeit von 09.00 Uhr bis 11.00 Uhr (oder nach Vereinbarung)

Außerhalb unserer Sprechzeiten können Sie uns Ihr Anliegen gerne per Mail senden.

Bearbeitungszeiten

Die Bearbeitungszeit beträgt derzeit bis zu 3 Wochen.

Beihilfevordrucke

Downloadvordrucke 

Aktuelle Hinweise

Beihilferechtliche Hinweise und Ausnahmeentscheidungen aufgrund der Corona-Pandemie finden Sie auf dieser Seite unter „Covid-19“.

Information

Besondere Hinweise zur Pflegeneustrukturierung/Pflegeberatung

Nähergehende Informationen zur Pflegeneustrukturierung können Sie dem Merkblatt der Beihilfekasse im Downloadcenter entnehmen. Bei Bedarf senden wir Ihnen das Merkblatt gerne zu.

Sollte ein Bedarf an einer Pflegeberatung bestehen, haben Sie die Möglichkeit, Ihr Anliegen an die Compass Private Pflegeberatung unter der Telefonnummer +49 (0) 800 / 101 88 00 zu richten. Weitere Informationen erhalten Sie über die Internetadresse www.compass-pflegeberatung.de. Der Beratungseinsatz ist beihilfefähig.

Bitte reichen Sie bei der Beantragung von Pflegeaufwendungen stets die Erstattungsmitteilung der Pflegekasse bei.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Ihre Beihilfekasse

Kontakt

Bei Fragen zu den hier dargestellten Inhalten und Leistungen können Sie sich gerne an unsere Bereichsleiterin wenden. Diese wird Ihnen fachgerecht zu entsprechenden Fragen oder Problemen zur Seite stehen.

Kerstin Hattendorf-Selchow

Bereichsleiterin Beihilfekasse

Sprechzeiten

Mo bis Fr: 09:00-11:00 Uhr oder nach Vereinbarung

So erreichen Sie uns

Telefonzentrale VAK:
+49 (0) 431 / 5701-0

Fax Beihilfekasse:
+49 (0) 431 / 5701-185

Mailanschrift Beihilfekasse:
beihilfe@vak-sh.de

Beihilfekasse

Die nachstehenden Fragen und Antworten können Ihnen nur Anhaltspunkte geben und dienen der allgemeinen und unverbindlichen Information. Die VAK muss über jeden Einzelfall gesondert entscheiden. Sollten Sie Einzelfragen zu bestimmten versorgungsrechtlichen Themen haben, wenden Sie sich daher bitte direkt an uns, damit wir Ihnen hierzu konkrete Auskünfte erteilen können.

Wir empfehlen Ihnen, dass Merkblatt zum Beihilferecht (BhVO) durchzusehen.

Die nach sozialen Gesichtspunkten gestaffelte Beihilfe wird je nach Kalenderjahr, in dem die Aufwendungen entstanden sind, um folgenden Selbstbehalt gekürzt:

Besoldungsgruppe Betrag

  • A 2 bis A 6 20,00 Euro
  • A 7 bis A 9 80,00 Euro
  • A 10 bis A 11 140,00 Euro
  • A 12 bis A 15, B 1, C 1, C 2, W 1, W 2, R 1 200,00 Euro
  • A 16, B 2, B 3, C 3, W 3, R 2, R 3 320,00 Euro
  • B 4 bis B 7, C 4, R 4 bis R 7 440,00 Euro
  • Höhere Besoldungsgruppen 560,00 Euro.

Bei Teilzeitbeschäftigung werden die Beträge im gleichen Verhältnis wie die verminderte Arbeitszeit zur regelmäßigen Arbeitszeit vermindert.

Die Selbstbehalte dürfen 1 % des jeweiligen Grundgehalts, bei Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger des jährlichen Ruhegehalts, nicht übersteigen. Die Beträge reduzieren sich für Hinterbliebene auf 40 %, für Waisen auf 10 %.

Sind berücksichtigungsfähige Angehörige im Sinne des § 3 Abs. 1 Nr. 2 Satz 1 vorhanden, verringert sich der Selbstbehalt für jeden berücksichtigungsfähigen Angehörigen um jeweils 25,00 €.

Der Mindestselbstbehalt beträgt 50,00 €. Der Mindestselbstbehalt gilt nicht für die Stufe 1 (Besoldungsgruppen A 2 bis A 6) sowie für Waisen.

Anwärterinnen und Anwärter sind von den Selbstbehalten befreit. Aufwendungen bei dauernder Pflegebedürftigkeit (§§ 12 a bis 12 d), Aufwendungen, die durch eine Schädigung durch Dritte entstanden sind, sowie Aufwendungen bei Vorsorgemaßnahmen (§ 14) unterliegen nicht dem Selbstbehalt.

Im Falle des § 2 Abs. 3 Satz 2 Nrn. 2 und 3 wird kein Selbstbehalt einbehalten.

Maßgebend sind jeweils die Verhältnisse am 1. Januar des betreffenden Kalenderjahres. Bei Begründung des Beamtenverhältnisses oder bei Versetzung von einem Dienstherrn außerhalb des Geltungsbereichs dieser Verordnung im Laufe des Kalenderjahres ist der Tag, zu dem die Ernennung oder Versetzung erfolgt ist, maßgebend; bei anderen Dienstherren außerhalb des Geltungsbereichs dieser Verordnung geregelte Selbstbehalte und sonstige Abzugsbeträge bleiben unberücksichtigt.

Der Beihilfeanspruch gesetzlich versicherter Ehepartner hängt von der Höhe des Jahreseinkommens des Ehepartner ab. Ob der Grenzbetrag für den Beihilfeanspruch überschritten wird oder wurde (18.000 EUR) obliegt der Überprüfung der Beihilfefestsetzungsstelle. Wird der Grenzbetrag nicht überschritten, bleibt zu beachten, dass Leistungen die im Normalfall von der GKV als Sachleistung übernommen werden, nicht beihilfefähig sind. Gesetzlich vorgesehene Zuzahlungen (z. B. Rezeptgebühren) sind nicht beihilfefähig.

Zu den Aufwendungen für Kinder können Beihilfen gewährt werden, solange der Beihilfeberechtigte für diese noch einen Familienzuschlag erhält.

Während einer Beurlaubung ohne Dienstbezüge besteht kein Beihilfeanspruch.

Ausnahmen:

  • Alleinerziehende Beamte/innen
  • Alleinerziehende Beamte/innen, die aus Anlass der Betreuung mindestens eines Kindes unter 18 Jahren ohne Dienstbezüge beurlaubt sind, haben auch während dieser Zeit einen Beihilfeanspruch.
  • Freistellung vom Dienst ohne Dienstbezüge

Unter Fortfall der Bezüge bis zu einer Dauer von 1 Monat vom Dienst freigestellte Beamte/innen bleiben auch während dieser Zeit beihilfeberechtigt.

Während einer Elternzeit besteht weiterhin eine Beihilfeberechtigung.

Während einer Teilzeitbeschäftigung haben Beamte/innen generell einen Anspruch auf die volle Beihilfe. Während einer Altersteilzeit gilt das gleiche.

Für Beihilfeberechtigte mit mind. 2 berücksichtigungsfähigen Kindern erhöht sich der Bemessungssatz auf 70 %. Sind die Kinder auch bei einem anderen Beihilfeberechtigten berücksichtigungsfähig, müssen die Beihilfeberechtigten schriftlich erklären, wer den erhöhten Bemessungssatz von 70 % erhalten soll.

Der Beihilfebemessungssatz beträgt im Ruhestand generell 70%.

Eine Beihilfe wird nur gewährt, wenn die mit dem Beihilfeantrag geltend gemachten Aufwendungen insgesamt 100 EUR übersteigen. Erreichen die Aufwendungen aus zehn Monaten einen 15 EUR übersteigenden Betrag, so wird auch hierfür eine Beihilfe gewährt.

Für Aufwendungen, die erst nach Ablauf der einjährigen Ausschlussfrist zur Abrechnung eingereicht werden, kann eine Beihilfe nicht mehr gewährt werden. Der Beihilfeanspruch zu diesen Aufwendungen ist dann erloschen. Die Ausschlussfrist beginnt mit dem Datum der ersten Ausstellung der Rechnung (z. B. Arztrechnung) bzw. mit dem Kaufdatum (z.B. Medikamente/Apothekenstempel) zu laufen und endet mit dem Eingang des Antrages bei der Beihilfefestsetzungsstelle (Eingangsstempel).

Die geltend gemachten Aufwendungen müssen durch entsprechende Rechnungsbelege nachgewiesen werden. Im Allgemeinen reichen die als solche erkennbaren Rechnungsduplikate (z.B. Durchschriften der Arztrechnungen) oder Fotokopien (z.B. von der Apotheke gefertigte und abgestempelte Rezeptkopien) aus.

Bitte beachten Sie, dass eingereichte Arzneimittelrezepte seit dem 01.01.2011 bei der Beihilfekasse verbleiben. Aus diesem Grunde ist das Einreichen von Kopien empfehlenswert.

Originalbelege brauchen nur in den Fällen vorgelegt zu werden, in denen mehrere Beihilfeberechtigte zu denselben Aufwendungen Beihilfen beantragen können (z. B. bei Halbwaisen, deren Aufwendungen auch zusammen mit den Aufwendungen eines Elternteils eingereicht werden können).

Die in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherten Beihilfeberechtigten reichen -soweit keine Behandlung auf Krankenschein erfolgte- die mit einem Kostenerstattungsvermerk der Krankenkasse versehenen Rechnungen zur Abrechnung ein. Der Kostenerstattungsvermerk muss neben dem Erstattungsbetrag auch die berücksichtigten gesetzlichen Zuzahlungen und Kostenanteile sowie Verwaltungskostenabschläge ausweisen.

Kostenvoranschläge werden bei Zahnersatzmaßnahmen von der Beihilfefestsetzungsstelle nicht benötigt.

Vor Beginn einer kieferorthopädischen Behandlung (Langzeitgebühren) ist der Beihilfefestsetzungsstelle ein Heil- und Kostenplan vorzulegen.

Kieferorthopädische Behandlungen sind von eng begrenzten Ausnahmen abgesehen nur bei Personen beihilfefähig, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Die Altersbegrenzung gilt nicht bei schweren Kieferanomalien, die eine kieferorthopädische Behandlung erfordern. Das Vorliegen einer schweren Kieferanomalie ist durch Vorlage eines Heil- und Kostenplans (für Leistungen nach den Nummern 6030 – 6260 GOZ) nachzuweisen.

Für Aufwendungen über 2.600 € sind auf Antrag Abschlagszahlungen zu leisten.

Aufwendungen für eine Sehhilfe sind bei der erstmaligen Beschaffung nur beihilfefähig, wenn diese von einem Augenarzt verordnet wurde. Für die erneute Beschaffung einer Sehhilfe genügt die Refraktionsbestimmung eines Augenoptikers.

Für das Brillengestell und die vergüteten Gläser sind Höchstbeträge festgelegt. Bei gleichbleibender Sehschärfe ist eine Ersatzbeschaffung in der Regel nur dann beihilfefähig, wenn seit dem Kauf der letzten Brille 3 Jahre vergangen sind.Die Mehrkosten für Lichtschutz- oder Leichtgläser, für Kontaktlinsen sowie Kurzzeitlinsen sind bei Vorliegen bestimmter Indikationen, die nur vom Augenarzt festgestellt werden können, beihilfefähig. Neben den Aufwendungen für Mehrstärkenbrillen sind die Kosten für Einstärkenbrillen nicht beihilfefähig.

Bitte beachten Sie bei der Anschaffung einer Sehhilfe darauf, dass die Rechnung vom Optiker für Beihilfezwecke aufgeschlüsselt wird (siehe Vordruck im Downloadcenter).

Aufwendungen für implantologische Maßnahmen sind beim Vorliegen der nachgewiesenen medizinischen Notwendigkeit beihilfefähig.Die Suprakonstruktion wird im Rahmen der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) als beihilfefähig anerkannt.

In der Hilfsmittelanlage zur BhVO sind beihilfefähige Höchstbeträge von 1.100 EUR je Ohr festgelegt. Batterien für den Betrieb von Hörgeräten sind nicht beihilfefähig. Aufwendungen für Hörgeräte einschließlich der Nebenkosten sind alle fünf Jahre beihilfefähig, es sei denn, aus medizinischen oder technischen Gründen ist eine vorzeitige Verordnung zwingend erforderlich.

Aufwendungen für Leistungen eines/einer Heilpraktikers/in sind angemessen bis zur Höhe des Mindestsatzes des jeweils geltenden Gebührenverzeichnisses für Heilpraktiker, jedoch höchstens bis zum Schwellenwert des Gebührenrahmens der Gebührenordnung für Ärzte bei vergleichbaren Leistungen.

Aufwendungen für Leistungen innerhalb der Europäischen Union sind wie im Inland entstandene Aufwendungen zu behandeln. Aufwendungen für Leistungen außerhalb der Europäischen Union sind beihilfefähig bis zu der Höhe, in der sie im Inland entstanden und beihilfefähig wären.

Vor Antritt einer Reise ins Ausland empfiehlt es sich, eine entsprechende Auslandskrankenversicherung abzuschließen.

Die sogenannte Geburtskostenpauschale ist aus dem Beihilferecht herausgenommen worden.

Die sogenannte Bestattungskostenpauschale ist aus dem Beihilferecht herausgenommen worden.

Durch die Aufhebungsverordnung zur BhVO, die mit Wirkung vom 01.01.2004 in Kraft trat, wurde der Beihilfeanspruch von Arbeitnehmern praktisch aufgehoben.
Nur in seltenen Ausnahmefällen können Arbeitnehmer auch heute noch einen Beihilfeanspruch haben; z. B. Arbeitnehmer, die bereits bis zum 30.09.1970 eingestellt wurden und seither in einem ununterbrochenen Beschäftigungsverhältnis zu einem der in § 1 Abs. 1 des Landesbesoldungsgesetzes genannten Träger der öffentlichen Verwaltung gestanden haben.

Seit dem 01.03.1998 können Aufwendungen für gesondert berechnete wahlärztliche Leistungen und gesondert berechnete Unterkunft bei stationärer Behandlung (Wahlleistungen) von der Beihilfekasse nicht mehr übernommen werden (§ 8 Abs. 5 Nr. 1 i.V.m. § 9 Abs 1 Nr. 6 BhVO).

Wahlleistungen sind somit über einen privaten Tarif zu versichern.

Ausnahmen von diesem Ausschluss bestehen darin, wenn im Jahr 1998 bereits das siebzigste Lebensjahr vollendet wurde bzw. die Nichtversicherbarkeit von Wahlleistungen durch die Vorlage entsprechender Bescheinigungen von zwei Versicherungen nachgewiesen wird (§9 Abs. 1 Nr. 6 BhVO i.V.m. § 18 Abs. 2 BhVO).

Gemäß § 9 Abs. 2 Nr. 6 BhVO sind Nahrungsergänzungsmittel von der Beihilfefähigkeit ausgeschlossen.

Hier erhalten Sie alle benötigten Informationen und Hinweise zur Corona-Pandemie:

In Anlehnung an die für den Bereich der Gesetzlichen
Krankenversicherung angesichts der
Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Virus-Infektion verkündeten Regelung
können ambulante psychotherapeutische Behandlungen (Einzelsitzungen
Richtlinien-Psychotherapie), die als Behandlungen über Video durchgeführt
werden, bis zum Ende des 2. Quartals 2020 als beihilfefähig anerkannt werden.

Die berufsrechtlichen Vorgaben sowie die technischen (insbesondere
Datenschutz) und fachlichen Standards sind zu berücksichtigen.

Soweit es medizinisch sinnvoll ist, werden bis zum Ende des 2.
Quartals 2020 in begründeten Ausnahmefällen Telefonsprechstunden im Rahmen
einer psychotherapeutischen Behandlung als beihilfefähig anerkannt.

Die beihilfeseitige vorherige Anerkennung von stationären Rehabilitationsbehandlungen sowie Kuren gilt gemäß § 10 Abs. 2 Nr. 2 bzw. § 11 Abs. 3 Nr. 2 BhVO für vier Monate. Sofern die Maßnahme später angetreten wird, ist üblicherweise eine Bestätigung des Amtsarztes erforderlich, dass die medizinische Notwendigkeit weiterhin gegeben ist.

Aufgrund der Corona-Pandemie können solche stationären Maßnahmen jetzt gehäuft nicht angetreten werden. Aus Sicht des Finanzministeriums wäre es unverhältnismäßig, wenn jetzt für alle Corona-bedingt nicht angetretenen stationären Rehabilitationsbehandlungen bzw. Kuren erneut Bestätigungen von Amtsärzten angefordert würden.

Auf eine neuerliche Bestätigung des Amtsarztes, dass die medizinische Notwendigkeit weiterhin gegeben ist, wird bis zum 31.12.2020 verzichtet.

In Anlehnung an die für den Bereich der Gesetzlichen Krankenversicherung angesichts der Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Virus-Infektion verkündeten Regelung über die Versorgung mit Hebammenhilfen gemäß § 134a SGB V vom 19. März 2020 können digitale Geburtsvorbereitungs- und Rückbildungskurse bis zum Ende des 2. Quartals 2020 als beihilfefähig anerkannt werden. Die berufsrechtlichen Vorgaben sowie die technischen (insbesondere Datenschutz) und fachlichen Standards sind zu berücksichtigen.

Sofern Heilmittelbehandlungen aus therapeutischer Sicht auch im Rahmen einer telemedizinischen Leistung (Videobehandlung oder telefonische Beratungen) stattfinden können, sind diese aufgrund der derzeit vorherrschenden Corona-Pandemie bis zum Ende des 2. Quartals 2020 für die nachfolgend aufgeführten Heilmittel beihilfefähig.

Die beim Leistungserbringer und bei den Versicherten bereits vorhandene Technik muss eine angemessene gegenseitige Kommunikation in Echtzeit gewährleisten.

Die Videobehandlungen sind im Bereich

–       der Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie

–       der Schlucktherapie ausschließlich bei SCZ

–       der Ergotherapie

–       der Ernährungstherapie

–       der Physiotherapie für die

o   Bewegungstherapie,

o   Krankengymnastik (auch KG-Atemtherapie), auch auf neurophysiologischer Grundlage und

o   Krankengymnastik-Mukoviscidose

grundsätzlich möglich.

Im Bereich der Ernährungstherapie ist die Beratung, auch als telefonische

Beratung möglich.

In Abstimmung mit den Beihilfestellen der Länder und des Bundes haben die Bundesärztekammer, Bundespsychotherapeutenkammer sowie der Verband der Privaten Krankenversicherung anliegende Abrechnungsempfehlungen herausgegeben.

Zur Abgeltung der aufgrund der COVID-19-Pandemie deutlich erhöhten Kosten für Schutzkleidung etc. können Zahnärztinnen/Zahnärzte die Geb.-Nr. 3010 GOZ analog zum 2,3fachen Satz, je Sitzung, zum Ansatz bringen. Auf der Rechnung ist die Geb.-Nr. entsprechend mit der Erläuterung „3010 analog – erhöhter Hygieneaufwand“ zu versehen. Dem entsprechend kann ein erhöhter Hygieneaufwand dann jedoch nicht zeitgleich ein Kriterium bei der Faktorsteigerung nach § 5 Abs. 2 GOZ darstellen.

  • 4 Abs. 1 der SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgungsverordnung vom 20. April 2020, BAnz AT 21.04.2020 V1, sieht einen befristeten Zuschlag in Höhe von 5 € für den Botendienst von Apotheken vor.

Diese Aufwendungen sind entsprechend der Verordnung beihilfefähig.

Diese Maßnahmen sind befristet bis zum 30.06.2020.

Anlage_1_CDR_2020-04-14-Abrechnungsempfehlungen-Telemedizin_V-5 

Anlage_2_CDR_2020-04-14-Abrechnungsempfehlungen-Telemedizin_COVID-19_V-3 (002)

aufgrund der aktuellen Abrechnungsempfehlungen zur GOÄ, die in Abstimmung mit den Beihilfestellen der Länder und des Bundes getroffen wurden, gilt ab:

Im Rahmen der COVID-19-Pandemie kommt es auch im Bereich der Heilmittel zu erhöhten Kosten für den erforderlichen Hygieneaufwand.

Die von Heilmittelerbringern erhobenen Hygienepauschalen sind in Anlehnung an die COVID-19-Versorgungstrukturen-Schutzverordnung bis zu einem Betrag von 1,50€ je Anwendung beihilfefähig.

Diese Maßnahmen sind zunächst bis zum 30.06.2020 befristet.

CDR_2020-05-08_Anlage_Bekanntmachung_Abrechnungsempfehlungen_final zu Hygienepauschale bis 1,50 € beihilfefähig

Mitteilung des Finanzministeriums vom 30.09.2020 

Verlängerung der pandemiebedingten Regelungen im Beihilferecht

Folgende Regelungen, die aufgrund der COVID19-Pandemie erlassen wurden, werden bis zum 31.12.2020 verlängert: 

  • Die pandemiebedingten Regelungen zur videogestützten psychotherapeutischen Behandlung gelten entsprechend der gemeinsamen Abrechnungsempfehlungen der BÄK.
  • Analog zu den Regelungen der Krankenkassen angesichts der Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Virus-Infektion können genehmigte Leistungen einer Gruppenpsychotherapie übergangsweise in Einzelpsychotherapie umgewandelt werden, ohne dass hierfür eine gesonderte Antragstellung oder Begutachtung erfolgen muss.
  • In Anlehnung an die für den Bereich der Gesetzlichen Krankenversicherung angesichts der Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Virus-Infektion verkündeten Regelung über die Versorgung mit Hebammenhilfen gem. § 134a SGB V können digitale Geburtsvorbereitungs- und Rückbildungskurse als beihilfefähig anerkannt werden. Die berufsrechtlichen Vorgaben sowie die technischen (insbesondere Datenschutz) und fachlichen Standards sind zu berücksichtigen.
  • Infolge der COVID-19-Pandemie ist die mehrfache Berechnung der Nr. 3 GOÄ für längere telefonische Beratungen, je vollendete 10 Minuten, möglich. Voraussetzung ist, dass das Aufsuchen des Arztes pandemiebedingt nicht möglich bzw. zumutbar ist, eine Videoübertragung nicht durchgeführt und die Patientenversorgung auf andere Weise nicht gewährleistet werden kann.

(Die Leistung ist je Sitzung höchstens viermal berechnungsfähig. Je Kalendermonat sind höchstens vier telefonische Beratungen berechnungsfähig. Der einer Mehrfachberechnung der Nr. 3 GOÄ zugrunde liegende zeitlich bedingte Mehraufwand kann nicht zeitgleich durch ein Überschreiten des 2,3fachen Gebührensatzes berechnet werden. Die tatsächliche Dauer des Telefonates und die Begründung zur Mehrfachberechnung sind in der Rechnung anzugeben.)

  • Zur Abgeltung der aufgrund der COVID-19-Pandemie deutlich erhöhten Kosten für Schutzkleidung etc. kann der Zahnarzt die -Nr. 3010 GOZ analog zum 2,3 fachen Satz, je Sitzung, zum Ansatz bringen. Auf der Rechnung ist die Geb.-Nr. mit der Erläuterung „3010 analog – erhöhter Hygieneaufwand“ zu versehen. Dem entsprechend kann ein erhöhter Hygieneaufwand dann jedoch nicht zeitgleich ein Kriterium bei der Faktorsteigerung nach § 5 Abs. 2 darstellen.
  • Die von Heilmittelerbringern erhobenen Hygienepauschalen sind in Anlehnung an die COVID-19-Versorgungstrukturen-Schutzverordnung bis zu einem Betrag von 1,50€ je Anwendung beihilfefähig.
  • Zur Erfüllung aufwändiger Hygienemaßnahmen im Rahmen der COVID19-Pandemie können Ärzte analog Nr. 245 GOÄ, erhöhte Hygienemaßnahmen, zum 2,3fachen Satz je Sitzung zum Ansatz bringen. Die Abrechnungsempfehlung gilt nur bei unmittelbarem, persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt. Bei Berechnung der Analoggebühr nach Nr. 245 GOÄ kann ein erhöhter Hygieneaufwand nicht zeitgleich durch ein Überschreiten des 2,3fachen Gebührensatzes für die in der Sitzung erbrachten ärztlichen Leistungen berechnet werden.

Folgende Regelungen, die aufgrund der COVID19-Pandemie erlassen wurden, werden bis zum 30.06.2021 verlängert:

  •  Die pandemiebedingten Regelungen zur videogestützten psychotherapeutischen Behandlung gelten entsprechend der gemeinsamen Abrechnungsempfehlungen der BÄK. (s. Anlage1)
  • Analog zu den Regelungen der Krankenkassen angesichts der Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Virus-Infektion können genehmigte Leistungen einer Gruppenpsychotherapie übergangsweise in Einzelpsychotherapie umgewandelt werden, ohne dass hierfür eine gesonderte Antragstellung oder Begutachtung erfolgen muss.
  • In Anlehnung an die für den Bereich der Gesetzlichen Krankenversicherung angesichts der Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Virus-Infektion verkündeten Regelung über die Versorgung mit Hebammenhilfen gem. § 134a SGB V können digitale Geburtsvorbereitungs- und Rückbildungskurse als beihilfefähig anerkannt werden. Die berufsrechtlichen Vorgaben sowie die technischen (insbesondere Datenschutz) und fachlichen Standards sind zu berücksichtigen.
  •  Infolge der COVID-19-Pandemie ist die mehrfache Berechnung der Nr. 3 GOÄ für längere telefonische Beratungen, je vollendete 10 Minuten, möglich. Voraussetzung ist, dass das Aufsuchen des Arztes pandemiebedingt nicht möglich bzw. zumutbar ist, eine Videoübertragung nicht durchgeführt und die Patientenversorgung auf andere Weise nicht gewährleistet werden kann.

(Die Leistung ist je Sitzung höchstens dreimal berechnungsfähig. Je Kalendermonat sind höchstens vier telefonische Beratungen berechnungsfähig. Der einer Mehrfachberechnung der Nr. 3 GOÄ zugrunde liegende zeitlich bedingte Mehraufwand kann nicht zeitgleich durch ein Überschreiten des 2,3fachen Gebührensatzes berechnet werden. Die tatsächliche Dauer des Telefonates und die Begründung zur Mehrfachberechnung sind in der Rechnung anzugeben.)

  • Zur Abgeltung der aufgrund der COVID-19-Pandemie deutlich erhöhten Kosten für Schutzkleidung etc. kann der Zahnarzt die -Nr. 3010 GOZ analog zum Einfachsatz (= 6,19 Euro), je Sitzung, zum Ansatz bringen. Auf der Rechnung ist die Geb.-Nr. mit der Erläuterung „3010 analog – erhöhter Hygieneaufwand“ zu versehen. Dem entsprechend kann ein erhöhter Hygieneaufwand dann jedoch nicht zeitgleich ein Kriterium bei der Faktorsteigerung nach § 5 Abs. 2 darstellen.
  • Die von Heilmittelerbringern erhobenen Hygienepauschalen sind in Anlehnung an die COVID-19-Versorgungstrukturen-Schutzverordnung bis zu einem Betrag von 1,50 Euro je Anwendung beihilfefähig.
  • Die von Heilpraktikern erhobenen Hygienepauschalen werden in Höhe von bis zu 1,50 Euro je Sitzung als beihilfefähig anerkannt.
  • Zur Erfüllung aufwändiger Hygienemaßnahmen im Rahmen der COVID19-Pandemie können Ärzte analog Nr. 245 GOÄ, erhöhte Hygienemaßnahmen, zum Einfachsatz (=6,41 Euro), je Sitzung, zum Ansatz bringen. Die Abrechnungsempfehlung gilt nur bei unmittelbarem, persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt. Bei Berechnung der Analoggebühr nach Nr. 245 GOÄ kann ein erhöhter Hygieneaufwand nicht zeitgleich durch ein Überschreiten des 2,3fachen Gebührensatzes für die in der Sitzung erbrachten ärztlichen Leistungen berechnet werden.
  • Aufwendungen für Apotheken-Botendienste werden bis zur Höhe von 2,50 Euro als beihilfefähig anerkannt.
  • Erhobene Hygienezuschläge bei Krankentransporten sind bis zu einem Betrag von 50 Euro beihilfefähig.
  • Aufwendungen für Hygienemehraufwendungen im Rahmen der COVID-19-Pandemie von Rehabilitationseinrichtungen werden in sinngemäßer Anwendung der Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes für Leistungen, die bis zum 30.06.2021 erbracht werden, als beihilfefähig anerkannt:

Der GKV-Spitzenverband hat eine Empfehlung zur Vergütung der coronabedingten Mehraufwendungen für Hygiene- und Organisationsmaßnahmen abgegeben:

  • Der Zuschlag sollte zeitlich befristet für Leistungen, die im Zeitraum vom 01.09.2020 bis zum 31.12.2020 erbracht werden, je Leistungstag gezahlt werden.
  • Aufnahmetag und Entlassungstag werden im Bereich der stationären Rehabilitation als ein Leistungstag gewertet. Der Zuschlag kann für den Aufnahmetag abgerechnet werden.
  • Im Bereich der stationären Rehabilitation sowie der stationären Vorsorge sollte der Zuschlag 8,00 EUR/Leistungstag und im Bereich der ambulanten Rehabilitation 6,00 EUR/Leistungstag betragen.
  • Sofern die/der Versicherte von einer oder mehreren Personen mit Zustimmung der Krankenkasse begleitet wird, kann maximal der doppelte Zuschlag berücksichtigt werden (z.B. Mutter-/Vater-Kind Vorsorge oder Rehabilitation).
  • Im Bereich der ambulanten Suchtrehabilitation sowie der Suchtnachsorge sollte der Zuschlag 0,25 EUR pro Teilnehmer und Termin betragen. Der Zuschlag wird nicht für telematische Leistungen gewährt.“

Folgende Regelungen, die aufgrund der COVID19-Pandemie erlassen wurden, werden bis zum 30.09.2021 verlängert: 

  • Die pandemiebedingten Regelungen zur videogestützten psychotherapeutischen Behandlung gelten entsprechend der gemeinsamen Abrechnungsempfehlungen der BÄK. (s. Anlage1)
  • Analog zu den Regelungen der Krankenkassen angesichts der Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Virus-Infektion können genehmigte Leistungen einer Gruppenpsychotherapie übergangsweise in Einzelpsychotherapie umgewandelt werden, ohne dass hierfür eine gesonderte Antragstellung oder Begutachtung erfolgen muss.
  • In Anlehnung an die für den Bereich der Gesetzlichen Krankenversicherung angesichts der Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Virus-Infektion verkündeten Regelung über die Versorgung mit Hebammenhilfen gem. § 134a SGB V können digitale Geburtsvorbereitungs- und Rückbildungskurse als beihilfefähig anerkannt werden. Die berufsrechtlichen Vorgaben sowie die technischen (insbesondere Datenschutz) und fachlichen Standards sind zu berücksichtigen.
  • Infolge der COVID-19-Pandemie ist die mehrfache Berechnung der Nr. 3 GOÄ für längere telefonische Beratungen, je vollendete 10 Minuten, möglich. Voraussetzung ist, dass das Aufsuchen des Arztes pandemiebedingt nicht möglich bzw. zumutbar ist, eine Videoübertragung nicht durchgeführt und die Patientenversorgung auf andere Weise nicht gewährleistet werden kann.

(Die Leistung ist je Sitzung höchstens dreimal berechnungsfähig. Je Kalendermonat sind höchstens vier telefonische Beratungen berechnungsfähig. Der einer Mehrfachberechnung der Nr. 3 GOÄ zugrunde liegende zeitlich bedingte Mehraufwand kann nicht zeitgleich durch ein Überschreiten des 2,3fachen Gebührensatzes berechnet werden. Die tatsächliche Dauer des Telefonates und die Begründung zur Mehrfachberechnung sind in der Rechnung anzugeben.)

  • Zur Abgeltung der aufgrund der COVID-19-Pandemie deutlich erhöhten Kosten für Schutzkleidung etc. kann der Zahnarzt die -Nr. 3010 GOZ analog zum Einfachsatz (= 6,19 Euro), je Sitzung, zum Ansatz bringen. Auf der Rechnung ist die Geb.-Nr. mit der Erläuterung „3010 analog – erhöhter Hygieneaufwand“ zu versehen. Dem entsprechend kann ein erhöhter Hygieneaufwand dann jedoch nicht zeitgleich ein Kriterium bei der Faktorsteigerung nach § 5 Abs. 2 darstellen.
  • Die von Heilmittelerbringern erhobenen Hygienepauschalen sind in Anlehnung an die COVID-19-Versorgungstrukturen-Schutzverordnung bis zu einem Betrag von 1,50 Euro je Anwendung beihilfefähig.
  • Die von Heilpraktikern erhobenen Hygienepauschalen werden in Höhe von bis zu 1,50 Euro je Sitzung als beihilfefähig anerkannt.
  • Zur Erfüllung aufwändiger Hygienemaßnahmen im Rahmen der COVID19-Pandemie können Ärzte analog Nr. 245 GOÄ, erhöhte Hygienemaßnahmen, zum Einfachsatz (=6,41 Euro), je Sitzung, zum Ansatz bringen. Die Abrechnungsempfehlung gilt nur bei unmittelbarem, persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt. Bei Berechnung der Analoggebühr nach Nr. 245 GOÄ kann ein erhöhter Hygieneaufwand nicht zeitgleich durch ein Überschreiten des 2,3fachen Gebührensatzes für die in der Sitzung erbrachten ärztlichen Leistungen berechnet werden.
  • Aufwendungen für Apotheken-Botendienste werden bis zur Höhe von 2,50 Euro als beihilfefähig anerkannt.
  • Erhobene Hygienezuschläge bei Krankentransporten sind bis zu einem Betrag von 50 Euro beihilfefähig.
  • Aufwendungen für Hygienemehraufwendungen im Rahmen der COVID-19-Pandemie von Rehabilitationseinrichtungen werden in sinngemäßer Anwendung der Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes für Leistungen, die bis zum 30.09.2021 erbracht werden, als beihilfefähig anerkannt:

Der GKV-Spitzenverband hat eine Empfehlung zur Vergütung der coronabedingten Mehraufwendungen für Hygiene- und Organisationsmaßnahmen abgegeben:

  • Der Zuschlag sollte zeitlich befristet für Leistungen, die im Zeitraum vom 01.09.2020 bis zum 31.12.2020 erbracht werden, je Leistungstag gezahlt werden.
  • Aufnahmetag und Entlassungstag werden im Bereich der stationären Rehabilitation als ein Leistungstag gewertet. Der Zuschlag kann für den Aufnahmetag abgerechnet werden.
  • Im Bereich der stationären Rehabilitation sowie der stationären Vorsorge sollte der Zuschlag 8,00 EUR/Leistungstag und im Bereich der ambulanten Rehabilitation 6,00 EUR/Leistungstag betragen.
  • Sofern die/der Versicherte von einer oder mehreren Personen mit Zustimmung der Krankenkasse begleitet wird, kann maximal der doppelte Zuschlag berücksichtigt werden (z.B. Mutter-/Vater-Kind Vorsorge oder Rehabilitation).
  • Im Bereich der ambulanten Suchtrehabilitation sowie der Suchtnachsorge sollte der Zuschlag 0,25 EUR pro Teilnehmer und Termin betragen. Der Zuschlag wird nicht für telematische Leistungen gewährt.“

 

Beihilfefähigkeit der befristeten, mehrfachen Berechnung der Gebührennummer 3 der GOÄ für längere telefonische Beratungen (Anlage, Bekanntmachung Bundesärztekammer)

Aufwendungen für eine mehrfache Berechnung der Gebührennummer 3 der GOÄ können gemäß beigefügter Abrechnungsempfehlung zunächst befristet vom 17. November bis zum 31. Dezember 2020 beihilfefähig anerkannt werden.

Bekanntmachung der Bundesärztekammer

Beihilfefähigkeit der Hygienepauschalen (Nr. 245 analog GOÄ und Nr. 3010 analog GOZ) vom 01.10.2020 bis 31.12.2020

Die Abrechnung der Cororna-Hygienepauschale nach Nr. 245 GOÄ analog hat sich ab dem 01.10. -31.12.2020 geändert. In dem oben genannten Zeitraum gilt als Abrechnungsempfehlung nur noch der 1,0fache Satz nach Nr. 245 GOÄ (6,41 EUR je Sitzung).

https://www.pvs-se.de/news-detailansicht/news/hygienepauschale-nr-245-goae-analog-bis-31122020-verlaengert-jedoch-nur-zum-einfachsatz/

Auch bei den Zahnärzten ist die Hygienepauschale zunächst bis 31.12.2020 verlängert worden:

https://www.bzaek.de/presse/presseinformationen/presseinformation/verlaengerung-der-hygienepauschale.html

Die Pauschale darf demnach ab dem 01.10.2020 bis zunächst 31.12.2020 jedoch nur noch mit dem Einfachsatz nach Nr. 3010 GOZ analog berechnet werden (6,19 Euro pro Sitzung).

Heilpraktiker  – Verlängerung pandemiebedingter Aufwendungen für Hygienemaßnahmen 01.11.2020 bis 31.12.2020

Die pandemiebedingten Aufwendungen für Hygienemaßnahmen von Heilpraktikern werden in Höhe von 1,50 € pro Sitzung mit Wirkung vom 1. November 2020 bis einschließlich 31. Dezember 2020 als beihilfefähig anerkannt.

Wir bitten um Beachtung, dass Mund-Nase-Bedeckungen und Desinfektionsmittel als Güter des täglichen Bedarfs nicht beihilfefähig sind.

Die Fahrtkosten zu den Impfzentren sind nicht beihilfefähig.

Die Ausgabe von FFP 2 Masken (oder vergleichbar) bzw. die Ausgabe eines Berechtigungsscheins für die Inanspruchnahme von Schutzmasken mit hoher Schutzwirkung zur Abholung in der Apotheke erfolgt nicht durch die Beihilfekasse.  Die Zusendung erfolgt von der Bundesregierung an die privaten Versicherungsunternehmen, die die Berechtigungsscheine im Anspruchsfall an die Beihilfeberechtigten übermittelt.

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Die Ausgabe von FFP 2 Masken (oder vergleichbar) bzw. die Ausgabe eines Berechtigungsscheins für die Inanspruchnahme von Schutzmasken mit hoher Schutzwirkung zur Abholung in der Apotheke erfolgt nicht durch die Beihilfekasse.  Die Zusendung erfolgt von der Bundesregierung an die privaten Versicherungsunternehmen, die die Berechtigungsscheine im Anspruchsfall an die Beihilfeberechtigten übermittelt.

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